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Quelle: Bundesnetzagentur

Stadtwerke Zwiesel: Kleines Stadtwerk erreicht gute Position beim Rollout intelligenter Messsysteme – wirtschaftliche Rahmenbedingungen bleiben kritisch

Die Stadtwerke Zwiesel freuen sich, beim bundesweiten Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) aktuell zu den besonders fortgeschrittenen Versorgern zu zählen. Für ein kleines, regional verwurzeltes Stadtwerk ist dieser Erfolg ein deutliches Zeichen für hohe Fachkompetenz, effiziente Abläufe und den starken Einsatz des gesamten Teams. Besonders der Bereich Messstellenbetrieb kann stolz darauf sein, im oberen Feld der Umsetzung mitzuwirken und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.
„Dass wir als kleines Stadtwerk so weit vorne liegen, ist eine bemerkenswerte Teamleistung“, betonen die Stadtwerke Zwiesel. „Wir zeigen damit, dass engagierte kommunale Unternehmen die Digitalisierung der Energiewirtschaft aktiv und verantwortungsvoll vorantreiben.“

Preisdeckel verhindert kostendeckende Umsetzung

Trotz dieser positiven Entwicklung wird die Gesamtbilanz durch einen wesentlichen Punkt getrübt:
Der Rollout der intelligenten Messsysteme kann derzeit nicht kostendeckend realisiert werden. Grund dafür ist der gesetzlich festgelegte Preisdeckel, der die abrechenbaren Entgelte begrenzt – unabhängig von den tatsächlichen Kosten für Technik, Einbau, Betrieb, IT‑Sicherheit und Personal.

Für ein kleines Stadtwerk wie die Stadtwerke Zwiesel stellt diese Situation eine besondere Herausforderung dar. Die gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung trifft auf eine Regulierung, die eine mindestens kostendeckende Refinanzierung nicht ermöglicht.
„Es ist schwer nachvollziehbar, dass wir einerseits gesetzlich zu einer schnellen Umsetzung verpflichtet sind, andererseits aber durch denselben Gesetzgeber Preisobergrenzen auferlegt bekommen, die die tatsächlichen Kosten nicht abbilden“, so die Stadtwerke weiter. „Diese Diskrepanz ist aus unserer Sicht sehr bedenklich.“

Appell an die Politik: Faire und realistische Rahmenbedingungen schaffen
Die Stadtwerke Zwiesel sprechen sich daher für eine Überprüfung der aktuellen Preisobergrenzen aus. Nur wenn die tatsächlichen Kosten angemessen berücksichtigt werden, kann der Rollout intelligenter Messsysteme langfristig wirtschaftlich, sicher und zuverlässig betrieben werden.
„Wir stehen zu unserer Verantwortung und leisten unseren Beitrag zur Energiewende“, heißt es abschließend. „Doch dafür braucht es Rahmenbedingungen, die kleinen wie großen Stadtwerken eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Umsetzung ermöglichen.“

Bild: Quelle: Bundesnetzagentur